Archive for October, 2009

GMX meint es gut mit mir. Darum sind sie um Sicherheit bemüht.

*Schluss mit dem Passwort-Spuk:
TÜV-geprüfte Sicherheit für Ihre Daten!*
<http://portal.gmx.net//de/themen/nachrichten/in-eigener-sache/9063766-GMX-Navigator-schuetzt-Login-Daten-optimal,cc=000921405000090637661czW7O.html>

Wenn man sich gerade diese Meldungen anschaut, war der Zeitpunkt für dieses Feature nicht allzu gut gewählt.

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Richter die Streiken hab ich schon gesehen, aber dass sie Demos organisieren…

Hoffentlich Erinnern sie sich auch daran wenn sie das nächste mal einen Demonstranten aburteilen sollen.

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Comments Comments Off on Das ich das noch Erleben darf.

Heute hat das Eidgenössische Zollverwaltung EZV seinen Waffenexportbericht herausgegeben. Nichts Weltbewegendes, aber es gibt auch Lustiges zu berichten. Es zeigt sich, dass die Schweizer Waffenproduzenten gar nicht so blöd sind, es wurden Kilogramm-mässig weniger verkauft, aber dafür mit mehr Gewinn.

Dem Vatikan haben wir für 3800 CHF 474Kg Waffen verkauft. Wobei im Vatikanradio ja Werbung für die Initiative zum Verbot von Waffenausfuhr gemacht wird.Weiss jemand was wir denen dafür gegeben haben? Ich hatte irgendwas mit Sturmgewehr im Kopf, konnte aber keinen Artikel dazu finden.

Am meisten haben wir ja an den Exportweltmeister Deutschland verkauft. Mehr als 1 Milliarde Kg (1 KiloTonne, was für ein schönes Wort). Auch hier zeigt sich, das wir einiges an Miniaturisierung leisten. Fast 300 Tonnen weniger Material bei etwa doppeltem Gewinn. Im Abzocken waren wir schon immer Gut.

Wenn wir gerade von Abzocken reden, die Dänen haben 2008 gerade mal 2/3 des Gewichtes der Deutschen gekauft, aber etwas mehr bezahlt als diese. Hah, reingefallen. Scheint aber so als haben sie es gemerkt, 2009 schaut es wieder besser aus (für die Dänen).

Lustig sind auch die Statistiken über Ex-Jugoslawien, dort scheint es trotz Krieg und so immer noch viel zu wenig Waffen zu geben. Wärend 2008 gerade mal 10Kg nach Montenegro/Serbien/Kosovo giengen, waren es 2009 etwa 1700Kg (Hauptsächlich Kosovo, haben wir dort nicht auch Soldaten? Die machen gute Werbung wie es scheint)

Im ganzen wurden Januar-September 2009 eine Halbe Milliarde durch Ausfuhr von Kriegsmaterial eingenommen. Wie viel haben wir der UBS gerade in den Arsch geschoben? Warum also nicht einfach den Ausfall wegen der Initiative durch die UBS ausgleichen lassen? Sollen die alle Arbeitslosen Anstellen, am Schluss haben sie immer noch was übrig. Wobei…die UBS wird an diesen Geschäften ja auch einiges Verdienen…irgendwer muss ja die Einzahlungen und Kontoführungen der Kriegsherren machen (Doppelt geschröpft! Mit Geld können wir wirklich umgehen. Leider nicht mit Menschenrechten).

Wie gesagt, im Total steht da was von etwa einer halben Milliarde CHF die wir für 5KiloTonnen Material erhalten haben. Der Monatliche Zwischenbericht des Zollamtes führt den Wirtschaftserfolg in Millionen Franken. Ich sehe nicht ein weshalb der Waffenexport da so relevant sein soll, dass durch ein Verbot des Handels irgendwer zu schaden kommt, ausser den Waffenproduzenten. Aber wer Waffen herstellt ist in meiner Sicht sowieso auf dem gleichen Rang wie ein Hitler. Wobei der ganz offen zugegeben hat, dass es ihm darum geht tausende von Menschen zu ermorden, die Waffenlobby versucht das ja zu vertuschen wo es nur geht. Ich verachte diese Leute von tiefstem Herzen oder um es mit Tocotronic zu sagen :”Ihr seid Schweine, Waffenhändler dieser Stadt”.

Daher, ein klares JA zur Initiative für ein Waffenexport-Verbot am 29.11!
Nachtrag: Laut dieser Webseite sagen die Gegner:”Die Un­ter­stüt­zung der Be­trof­fe­nen koste den Bund 530 Mio. Fr.”. Etwa gerade der Betrag den die Waffenindustrie bisher Eingenommen hat. Da fragt ich mich doch glatt wer die Betroffenen eigentlich sind.

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Ich lese ja seit einiger Zeit den RSS-Feed der Bundesverwaltung. Da gibts immer wieder spannende Neuigkeiten. So auch heute Morgen.

Wasser ist ja ein Problem der Südlichen Länder. Und derjenigen die am Meer liegen. Die Schweiz ist Wasserreich und kann sich daher etwas zurücklehnen? Falsch! Wie Agroscope heute mitteilte:

Drei Monate Sonnenschein und keinen Tropfen Regen. Das ist der Sommer der Zukunft. Schon heute müsste bis zu zehn Mal mehr Fläche bewässert werden, um die trockenheitsbedingten Ernteausfälle zu vermeiden.

tönt nicht gerade gut.

Apropos, wo wir gerade von Wasser reden, kam Gestern ja auch diese Meldung:

Im Kernkraftwerk Beznau erfolgte heute Montagmorgen, 26. Oktober 2009 kurz vor ein Uhr eine Schnellabschaltung des Reaktors von Block 2. Ursache war eine Störung in der Regelung des Speisewassers. Es wurde keine erhöhte Radioaktivität an die Umgebung abgegeben.

Irgendwie wusste ich schon immer, dass die Schweiz kein Sonderfall ist. Wie die anderen haben auch wir Probleme mit dem Klimawandel und Energiesicherheit. Nur scheint bei uns daraus keine politische Diskussion zu entstehen. Wobei Leuenberger ja in Bangkok am Klimagipfel war. Wie die meisten Staaten hat er das Treffen als Erfolg verkauft. Obwohl nix entschieden wurde. Und einen Plan haben die auch nicht. Wir können die Klimapolitik einfach nicht den Politikern überlassen. Die machen nix und verkaufen das als Erfolg.

Manchmal gibts aber auch gute Neuigkeiten. So wie diese hier:

Kaum zu glauben, aber wahr: Aus einer Weinflasche mit Jahrgang 1895 haben Mikrobiologen der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW eine Weinhefe wiederbelebt. Diese Hefe hat man im Herbst 2008 zum ersten Mal nach 113 Jahren Dornröschenschlaf zur Weinherstellung eingesetzt. Die alte Hefe zeigt hervorragende Gäreigenschaften, die entstandenen Weine sind von höchster Qualität und erhielten an anerkannten Degustationen Goldmedaillen.

Na dann, Prost.

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Der BigBrother Award 2009 in der Kategorie Business geht an die Swisscom

Warum? Weil Sie genau das machen was ich damals befürchtet habe, verwenden sie die AGB zum schnüffeln, speichern und wohl noch ganz anderen Niederträchtigkeiten. Ich würde ja lieber heute als Morgen wechseln, aber sind die anderen besser? Ich glaub nicht so recht daran. Zumindest kommen sie nicht in MEIN Netz rein. Eigene Router sind schon was brauchbares, genauso wie eigene DNS-Server. Aber ausser der IWB freut das Schlussendlich keinen so richtig.

Gratulation an die Studentengewerkschaft CUAE die den Preis für den Kampf GEGEN Überwachung und Bespitzelung bekam.

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http://www.dailymail.co.uk/news/article-1221111/Nude-X-ray-scans-scuppered-child-porn-fears.html

Kinder darf man nicht Scannen weil man dann Kinder-Pornographie herstellen würde. Achtung Logik: Erwachsenenpornographie ist erlaubt, also darf man die auch Nacktscannen.

Lustig ist die Begründung aber nicht nur deswegen. Denn so plump sind die dann doch nicht. Es geht darum, dass Nacktscanner “remove a child’s right to dignity” würden. Erwachsene haben kein Recht auf Würde?

Überhaupt ist mir dieses “Haut=Sex=Porno”-Geschwafel ja echt zu wieder. Fundis wo man hin guckt. Ja leben wir den im Mittelalter? Ich will in die Moderne!

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Ich wollte ja zu diesem Thema nichts schreiben, wurde schon vieles gesagt. Aber was in der Deutschen Wikipedia zurzeit abläuft hat mehr mit 1984 zu tun als mit freiem Wissen.

Die Blockwarte haben sich voll durchgesetzt und sind dabei die ganze Webdiskussion zur Zensur in Deutschland zu zensieren (ok, die ganz prominenten Artikel sind noch da, aber was war nochmal #Zensursula, der Abreitskreis gegen Zensur?). Sie nennen diese “Irrelevant”. Das die deutschen Wikipedianer die grösste InternetBewegung in Deutschland seit es das Internet überhaupt giebt einfach mal so in die Tonne tritt zeigt wer dort das Sagen hat. Nicht mehr die freiheitlich Denkenden, sondern Engstirninge Besserwisser ohne politischen Verstand.

Ich habe vor kurzem im Heise-Forum die Theorie geäussert, das hier jemand einen privaten Feldzug führt, aber wenn das so geballt auftritt, ist das nicht mehr privat, das ist eine Medienkampagne gegen die freiheitlichen Internetuser. Lasst euch das nicht gefallen. Wählt die Admins ab! Sonst ist die Deutsche Wikipedia bald auch nicht mehr Relevant (der Löschantrag auf WP wurde ja bereits gestellt).

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Gestern Freitag waren meine Freunde vom Digital Mayhem Produktion Sound System an der village sauvage dabei. 11 Häuser mit je einem eigenen Soundsystem. Das ganze soll jetzt besetzt werden, ich wünsche viel Glück. Wenn ich den Kater dann ausgeschlafen habe, werde ich mal vorbeischauen.

Erstmals haben wir unsere Musik Live ins Netz gestreamt. Hat zwar 2mal mein Freivolumen für datenübertragung gekostet, aber das wars Wert. Soweit ich das gesehen habe, hatten wir etwa 3 Leute die da mal kurz reingehöhrt haben. Für einen Stream der nur per Twitter angekündigt wurde ganz gut. Technisch funktioniert das ganze Problemlos, und ich denke wir werden das in Zukunft noch ausbauen (Webseite, Links, etc).

Freunde von Breakcore können sich die 6 Stunden hier (666MB) reinziehen. DJs waren Dex, Mikki, Georg, Flo, Felix.

Die Party selber war ziemlich Geil. Ich schätze mal zwischen 300 und 500 Personen waren da. Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern, wann ich das letzte mal nach Hause gekommen bin als bereits die Trams fuhren, aber das ist ziemlich lange her.

update: Das mit dem Freivolumen ist doch nicht ganz so Schlimm 😛 Ich sollte doch öfters mal meine Verträge überprüfen. Habe 256MB nicht 100MB Frei. Somit bin ich ganz knapp unter dem Freivolumen geblieben:

Dienst Inklusiv Verbraucht Verfügbar Aktualisiert am
NATEL® liberty mezzo 256’000 KB 251’245 KB 4’755 KB 29.10.09 17:00:35

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