Ich lese ja seit einiger Zeit den RSS-Feed der Bundesverwaltung. Da gibts immer wieder spannende Neuigkeiten. So auch heute Morgen.

Wasser ist ja ein Problem der Südlichen Länder. Und derjenigen die am Meer liegen. Die Schweiz ist Wasserreich und kann sich daher etwas zurücklehnen? Falsch! Wie Agroscope heute mitteilte:

Drei Monate Sonnenschein und keinen Tropfen Regen. Das ist der Sommer der Zukunft. Schon heute müsste bis zu zehn Mal mehr Fläche bewässert werden, um die trockenheitsbedingten Ernteausfälle zu vermeiden.

tönt nicht gerade gut.

Apropos, wo wir gerade von Wasser reden, kam Gestern ja auch diese Meldung:

Im Kernkraftwerk Beznau erfolgte heute Montagmorgen, 26. Oktober 2009 kurz vor ein Uhr eine Schnellabschaltung des Reaktors von Block 2. Ursache war eine Störung in der Regelung des Speisewassers. Es wurde keine erhöhte Radioaktivität an die Umgebung abgegeben.

Irgendwie wusste ich schon immer, dass die Schweiz kein Sonderfall ist. Wie die anderen haben auch wir Probleme mit dem Klimawandel und Energiesicherheit. Nur scheint bei uns daraus keine politische Diskussion zu entstehen. Wobei Leuenberger ja in Bangkok am Klimagipfel war. Wie die meisten Staaten hat er das Treffen als Erfolg verkauft. Obwohl nix entschieden wurde. Und einen Plan haben die auch nicht. Wir können die Klimapolitik einfach nicht den Politikern überlassen. Die machen nix und verkaufen das als Erfolg.

Manchmal gibts aber auch gute Neuigkeiten. So wie diese hier:

Kaum zu glauben, aber wahr: Aus einer Weinflasche mit Jahrgang 1895 haben Mikrobiologen der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW eine Weinhefe wiederbelebt. Diese Hefe hat man im Herbst 2008 zum ersten Mal nach 113 Jahren Dornröschenschlaf zur Weinherstellung eingesetzt. Die alte Hefe zeigt hervorragende Gäreigenschaften, die entstandenen Weine sind von höchster Qualität und erhielten an anerkannten Degustationen Goldmedaillen.

Na dann, Prost.

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