Eingetlich sollte alles ganz einfach sein. Server wird ausgebaut, Server wird an den neuen Standort gebracht, Server wird eingebaut, Fertig.

Leider scheint das bei meinem Server nicht so ganz geklappt zu haben. Der Server hatte schon zuvor ein bisschen Schluckauf, aber nachdem der Server umgezogen war, wollte er erstmal gar nicht mehr Hochfahren. Nicht einemal der autimatische Reset über das Hetzner-Web-Interface ging mehr. Der Support hat mich dann nach einigen Mails an eine Remote-Konsole geschaltet, welche aber irgendwie trotzdem nicht mein Server war. Das deutet auf ein grösseres Problem hin, der Support hat sich meine Maschine angeguckt.

Diagnose: Mainboard am Arsch. Also HDs raus, in einen neuen Server eingebaut, soweit so gut. Immerhin konnte ich nun ins Rescue-system booten, und habe gleich mal ein aktuelles Backup gezogen. Dank dem Hetzner-FTP war es kein grosses Problem kurz mal 37 GB an Daten extern zu speichern.

Neuer Server, neues Glück; daher auch ein neues System. Nach der Installation startet der Server nicht mehr, also wieder eine Mail an den Hetzner Support; Diagnose: sda Tot.

Ok, neue sda; System neu installiert, Daten vom backup eingespielt, reboot… Hurra! es funktioniert. Zumindest für etwa eine Woche. Thunderbird meldet mir “interne Server-Fehler” beim check des updates. Also per ssh auf den Server, log files angucken…OMFG! Dem ist die sdb mit den Daten unter dem Arsch weggestorben. Er konnte nicht mal mehr auf die HD zugreifen ohne gleich einen Fehler auszuspucken. Also nochmal den Hetzner support bemüht, die tauschten dann sdb und das SATA-Kabel aus.

Seit diesem Tausch scheint nun alles wieder korrekt zu funktionieren. Aber im Rückblick erscheint das ganze Surreal und auch etwas lustig. Hoffen wir mal, dass dies kein böses Omen für das neue Rechenzentrum war. So, und jetzt werd ich mal versuchen das IPv6 zum laufen zu kriegen (und ja, auch hier gabs noch ein tehnische Problem, das aber dank bisher nicht eingesetztem IPv6 von niemandem bemerkt wurde).

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