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Ich wollte ja schon mehrmals an den Chaos Communication Congress fahren. Dieses Jahr hab ich endlich mal keine Ausrede gefunden und bin hin gefahren. Das hat mich ziemlich viel gekostet, aber das war es definitiv Wert.

Ich bin dabei Zweigleisig gefahren. Einerseits Kongress, andererseits Berliner Nachtleben mit meinen Freunden die ebenfalls dort waren. Sie haben das ganze etwas gelassener angegangen und sind meist erst spät Nachmittags am Kongress aufgetaucht, während ich auch nach einer durchzechten Nacht meist um 12h wieder vor Ort war. Daher bin ich wohl am Mate-Konsum-Rekord nicht ganz unschuldig.

Berlin ist nicht umsonst berühmt für sein Nachtleben. Irgendwo ist immer Party , auch um 5 Uhr am Morgen. Und Alkohol ist billig. Kein Vergleich zu Basel. Mein neuer Lieblingsdrink ist der “Mexicana”, ein dem Bloody Mary ähnelnden Drink.

Der Kongress war ein Feuerwerk an Ideen und Erfahrungen. Am meisten Beeindruckt hat mich eine  verblüffend einfache Sicherheitslücke in GSM und der MakerBot (der Replikator ist gar nicht so weit entfernt wie ich immer dachte).

Neben den Sensationen war aber auch Zeit mich weiter zu Bilden. Sehr interessiert habe ich mich da für die Hardwaresachen, speziell auch das ganze mobile Zeugs.

Die ganzen Zensur-Sachen interessieren mich nicht so sehr, ich sehe das ganze als ganze als Entwicklung die dieser Staat machen muss um die bestehende Ordnung zu erhalten. Um das Problem zu lösen hilft es nichts, wenn man versucht die Bürgerlichen Freiheiten auf biegen und brechen zu verteidigen, wir müssen das System viel Tiefer angreifen und verändern (Und genau hier finde ich die MakerBot-Idee absolut Genial. Sie versucht die Industrie zu dezentralisieren, was dann notwendigerweise auch die Eigentumsverhältnisse durcheinander würfelt)

Und das wurde am Kongress im Untergeschoss aka Hackzenter getan. Moral erstmal egal, gehackt wird was gehackt werden kann. Vorstellen kann man sich das ganze als einen Grossen Raum mit hunderten (?) Hackern die dicht gepackt an Tischen an ihren Laptops sitzen und irgendwelche Dinge machen. Setz dich hin, pack deinen PC aus, leg los.Gleich dahinter (etwas kleiner) die MusikLounge, wo man sich auf mit dem Laptop auf Sofas breit macht und rauchend/saufend/musizierend sein Ding dreht.

Dann gab es auch noch die kleinen Highligts die einfach Nett waren; Die singende Teslaspule, selbstgebaute Flugmaschienen und noch viele kleine Spielereien.

Ich kann mich daher dieser Twittermeldung anschliessen und Freue mich aufs nächste mal am 27c3.

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Comments Comments Off on 26c3 ein Versuch mich zu Erinnern

Taschentücher bereithalten!

Die Geschichte basiert auf theoretischen Studien zum Thema Erdbeben in Tokyo. Experten erwarten dort in bälde mal wieder ein Erdbeben grösserer Stufe (7.0). Die Geschichte erzählt von einem Erdbeben der Stuffe 8.0 (die Skala ist logarithmisch. von 7 auf 8 ist 10 mal stärker).

Am Anfang steht ein Schulmädchen, dass ihren kleinen Bruder unfreiwillig zu einer Robotermesse begleiten muss. Dort angekommen Krachts. Und jetzt muss man wieder nach Hause. Das ganze wird in 12 Episoden erzählt und fährt damit ziemlich gut. Man kann vieles vorhersehen, aber der Schluss trifft dann doch ziemlich deftig.

Gute Story bei solidem Zeichenstil. Kriegt ne 8 auf aniDB.

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Habe lange keine Reviews mehr geschrieben, daher kommen in den nächsten paar Tagen ein paar wenn nichts dazwischen kommt.

Die Geschichte beginnt 4 Jare nach der Schlacht von Sekigahra. Der Held Kyo der Story wurde dort “getötet” lebt aber jetzt im Körper seines ehemaligen Feindes weiter. Dieser suchte nach den grossen Kämpfen nur noch nach Frieden und tingelt als Verkäufer von Arzneimittel durchs Land.

Eine böse Familie im Hintergrund mag die Anbrechende neue friedlichere Zeit nicht, und versucht mit Magie und so weiter zurück in die Zeit der ständigen Kriege zu gehen. Dazu wollen sie einen Dämonsichen Kriegsherren wiederbeleben, und den Körper unseres Helden, der irgendwo versteckt ist, brauchen. Wie auch immer die beiden Kontrahenten im gleichen Körper verbünden sich um das zu verhindern und die beiden wieder in ihre eigenen Körper zu kriegen. Das klappt auch, und die beiden stehen sich zum Schluss für ihr finales Battle gegenüber.

Die Geschichte ist nicht so blöd wie ich sie jetzt darstelle (die historischen Notizen sind Nett), aber trotzdem immer ziemlich durchschaubar. Grafisch ist nicht gerade überwältigend, sogar für einen Anime aus 2002. Viel Standbilder, wenig echte Aktion.

Unterhaltsam, aber das wars dann auch schon. Eine 6 auf AniDB.

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Helden Epos aus China. Wärend der Mongolen-Invasion wird aus einem frechen Bengel ein grosser Kung-Fu-Kämpfer. Viel Tragödie und Kitsch der aber in dieser Art on Geschichte auch sein muss.

Die Menschen handeln durchaus logisch, die Szenerie ist authentisch. Der Originalton in Kantoesischem Chinesisch verstärkt den guten Eindruck. Zeichnerisch ok.

Ein Heldenepos vom feinsten. eine 7 auf aniDB.

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Ein sehr langsamer Anime. Wenig Aktion. Dennoch äusserst Intensiv.

Mushi ist eine Lebensform sehr nahe an der Wurzel des Lebens. Nur wenige Menschen können sie sehen, weshalb sie oft auch als Geister bezeichnet werden. Da sie oft erst auffallen wenn etwas schlechtes passiert, sind sie oft gefürchtet. Der Haupcharakter Ginko zieht durch die Welt um die Mushi zu studieren. Dabei hilft  er den Menschen wenn es Probleme gibt.

Der Anime zeigt sehr schöne Landschaftsbilder mit vielen Details. Auch wird viel traditionelles aus Japans alltäglichem Leben vor der Industrialisierung gezeigt.

Sehr schön gemacht. Eine 9 auf AniDB.

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Eine Ex-SAS Agent, Archäologe und Privatdetektiv. Höhrt sich gut an und ist es auch.

Dank einer ausgezeichneten Lebenserfahrung meistert er so ziemlich alle erdenklichen Fälle. Aber ob Detektiv wirklich sein Lebensziel ist?

Mit 39 Folgen ist dieser Anime sehr lange. Zeichnerisch durchschnittlich, aber nicht schlecht. Eine 8 auf AniDB.

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Um der Stadt Tristia zu helfen, wird die junge Mechanikerin/Erfinderin von ihrem Vater geschickt. Sie baut viele nützliche Dinge, leider sieht man im Anime nicht viel davon. Die Geschichte selbst hat grosses Potential, leider wurde nach 2 Folgen aufgehört.

Normale Zeichentechnik mit gutem Anfang für eine grössere Story. Daher nur ein 6 auf AniDB.

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Ein junges Medium aus einer grossen Dynastie lernt die Welt kennen.

Technisch sehr gut für ein 1994 Anime. Leider nur 2 Episoden. Da wäre viel mehr möglich gewesen.

Spannend für einen kurzen Abend. Eine 7 auf AniDB.

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Romatik animes haben ein grosses Problem. Spätestens nach der 8ten Episode werden sie so Langweilig, dass man aufhören muss zu schauen, oder zumindest eine Woche pausieren sollte. Nicht so bei diesem. Tatsächlich will man das ganze in einem Rutsch ansehen.

Die Geschichte dreht sich um ein Mädchen welches wegen einem Unfall alles was älter als 13 Stunden ist vergisst. Das führt natürlich zu grossen Schwierigkeiten im täglichen Leben, sei es die Liebe oder der Wunsch ein Buch zu schreiben.

Am Zeichenstil kann man nicht viel kritisieren. Solide Arbeit für ein 2007 Jahrgang. Diverse Zeichensequenzen im Collage-Stil frischen das ganze sehr gut auf.

Gute Arbeit, eine 8 auf AniDB.

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Comments Comments Off on ef – a tale of memories

Ein Schulmädchen als Magische Diebin, die Bösen Dieben die Beute klaut. Wer Sailormoon und ähnliches mag, findet das sicher lustig. Sehr viel Moral-Gelabbere, leider zu wenig Diebes-Geschichten. Da gibt es tausende bessere Animes.

Technisch in Ordnung, nichts Weltbewegendes. Die Charaktere verhalten sich selten dämlich, aber das ist nix neues in dem Genre.

Für Fans von Schulmädchen-Magie-Animes brauchbar. Eine 5 auf AniDB.

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