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heise online – Urteil: Kein Mitverschulden eines Phishing-OpfersDer Titel des Heise Artikels ist sehr Misslungen. Wie wir lesen können muss das Opfer nämlich einge Voraussetzungen erfüllen, die nicht nur trivial sind.

Als Mindestvoraussetzungen für einen solchen Schutz nennt das Gericht die Verwendung einer aktuellen Virenschutzsoftware und einer Firewall sowie das regelmäßige Einspielen von Sicherheitsupdates für das Betriebssystem sowie die verwendete Software.

Ich kenne selbst viele Menschen die auf automatische Updates vertrauen. Das wäre ja toll wenn es denn auch richtig funktionieren würde. Leider tut es das nicht. Das sehe ich beinahe täglich.

Die meisten meiner Freunde verwenden mitlerweile eine AV-Software. Das man für für die Standart installierte AV aber manchmal ein Abo kaufen muss wissen die wenigsten. Zumindest hier warnt Windows den Anwender.

Dieser Artikel stellt damit auch die Frage nach AV Software auf Linux/Mac. Tatsächlich gibt es solche. Sie wird meist für Fimren angebotn in denen einfach jeder Computer ein AV haben muss. Im allgemeinen werden diese AVs aber als  nutzlos angesehen. Im besten Fall helfen sie die Weitergabe eines bereits infizierten Dokuments zu verhindern. Man darf diese AVs auch nicht mit Server-Produkten verwechseln welche Mail und FileServer schützen. Diese sind aber in den wenigsten Fällen für Desktop-Anwendung gedacht.

Außerdem müsse man erwarten können, dass er deutliche Hinweise auf gefälschte E-Mails und Internetseiten seiner Bank erkennt, so etwa “sprachliche Mängel, deutlich falsche Internet-Adresse,

vertipper Domains fallen mir da ein….. passiert jedem einmal…

Adresse ohne https://,

mit https ist das so eine Sache… es fällt auf wenn es Eingesetzt wird. Wird es nicht Eingesetzt, vermisst man es nicht.

kein Schlüsselsymbol in der Statusleiste”.

forget this!

Positiv ist der letzte Absatz :

Es lägen daher keine Anhaltspunkte dafür vor, dass die Täter die Kontodaten erlangt haben, weil der Kläger seinen Sorgfaltsmaßstab nicht eingehalten habe.

Endlich können sich die Banken nicht mehr länger hinter ihrer AGB verstecken und immer den Kunden anschwärzen. Sie müssen schon etwas genauer darlegen wo der Kunde die Sorgfaltspflicht nicht eingehalten hat.

Definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Ein Teil der Anforderungen ist Nachvollziehbar. Ich hoffe die Richter werden von Fall zu Fall die Medienfähigkeit des Opfers in betracht ziehen.

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